Weisheiten von den dicksten bauern

29.08.2006 - juhu

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29.08.2006 - Sommer mit Schindhelm

an muß alles versuchen, hat's Madl g'sagt und nachher was in der Wiege
gehabt.
Man muß die Feste feiern, wie sie fallen, und das Wetter nehmen, wie's ist.
Schlachtet der Bauer eine Henne, so ist die Henne krank oder der Bauer.
Tauben, Gärten und Teich machen keinen reich.
Was der Herr für Wetter macht, hat der Kalender nicht bedacht.
Wem die Weiber übel geraten, die Immen und Schafe wohl, der wird leicht
reich.
Wenn am Dach hangen gefrorene Spitzen, dann ist gut beim Ofen sitzen.
Wenn der alte Hund bellt, soll man hinaussehen.
Wenn die Sonne auf einen Misthaufen scheint, so antwortet er mit Gestank.
Wer arm werden will und weiß nicht wie, der halte nur viel Federvieh.
Wer einen Bauer betrügen will, muß einen Bauer mitbringen.
Wer einen guten Nachbar hat, braucht keinen Zaun.
Wer jede Wolke fürchtet, taugt zu einem Bauer nicht.
Wie der Acker, so die Ruben, wie der Vater so die Buben.
Wo der Wirt vor der Tür steht, da sind nicht viele Gäste.
Würde man von der Arbeit reich, so gehörte dem Esel die Mühle und dem
Taglöhner die ganze Welt.
Zu Hause hast du hundert Augen, draußen bist du blind.
Zu Haus ist zu Haus, und wär' es noch so schlecht.
Palmsonntag
Ist der Palmsonntag ein heiterer Tag, für den Sommer ein gutes Zeichen
sein mag.
Wenn's den Buben auf die Palmbesen schneit, so regnet's an Ostern der
Jungfrau auf die Kränze.
Kommen am Palmtage die Palmen trocken nach Haus, so kommen die Garben
trocken in die Scheuer.
Karfreitag
Am Gründonnerstag und Karfreitag Regen, gibt selten Erntesegen.
Wenn ein Karfreitag Regen war, folgt trocknes, aber fruchtbares Jahr.
Karfreitag Sonnenschein - bringt uns reiche Ernte ein.
Wenn es an Karfreitag regnet,gibt es den ganzen Sommer über große
Trockenheit.
Wie der Wind ist am Karfreitag, wird er sein das ganze Jahr.
Wenn's dem Herrn ins Grab regnet, so gibt's einen trockenen Sommer.
Die Eier, welche die Hühner am Karfreitag legen, sind die stärksten.
Kälber, am Karfreitag geworfen, gedeihen nicht.
Ostern
Osterregen bringt magere Kost, Ostersonne fette und reichliche.
Wenn's am Ostertag auch regnet am wingsten, so regnet's alle Sonntag bis
Pfingsten.
Wenn's Ostern regnet, ist die Erde den ganzen Sommer über durstig.
Ein Wind, der von Ostern bis Pfingsten regiert, im ganzen Jahr sich
wenig verliert.
Wenn Ostern auf Georgi (23.4.) fällt, erwartet großes Weh die Welt.
Ostern im März verspricht ein gutes Brotjahr.
Pfingsten
Nasse Pfingsten, fette Weihnachten.
Pfingstregen gibt Weihsegen.
Wenn es zu Pfingsten regnet, regnet es sieben Sonntage hintereinander.
Zu Pfingsten gilt das Korn am mindsten.
Reife Erdbeeren um Pfingsten bringen ein gutes Weinjahr.
Allerheiligen
Bringt Allerheiligen einen Winter, so bringt Martini (11.11.) einen Sommer.
Ist's zu Allerheiligen rein, tritt noch Altweibersommer ein.
Um Allerheiligen kalt und klar, macht auf Weihnacht alles starr.
Schnee am Allerheiligen-Tag, selten langen liegen mag.
An Allerheiligen sitzt der Winter auf den Zweigen.
Wenn's an Allerheiligen schneit, halte deinen Pelz bereit.
Allerheiligen klar und helle, sitzt der Winter auf der Schwelle.
Allerheiligenreif macht den Winter stark und steif.
Weihnachten
Ist es Grün zur Weihnachtszeit, fällt der Schnee auf Ostereier.
Ist`s windig in den Weihnachtstagen, sollen viel Obst die Bäume tragen.
Ist die Weihnacht hell und klar, hofft man auf ein fruchtbar Jahr.
Steckt die Krähe zu Weihnacht im Klee, sitzt sie zu Ostern oft im Schnee.
Weihnachten klar, gutes Weinjahr.
Hängt zu Weihnacht Eis an den Weiden, kannst du zu Ostern Palmen schlagen.
Kommt weiße Weihnacht, der Winter lang und hart.
Auf windige Weihnachten folgt ein glückliches Jahr.
Baumblüten im Spätjahr, deuten auf ein gut' Jahr.
Blüh'n die Disteln reich und voll, ein schöner Herbst dir blühen soll.
Blumenkohl im Mai gibt Köpfe wie ein Ei.
Der Hafer ist der Doktor fürs Land.
Eine Kornähre ist mehr wert als zehn Rosen.
Fällt im Fasching Schnee, rufen die Apfelbäum' Juchhe.
Hält der Baum die Blätter lang, macht ein später Winter bang.
Halten die Birken und Weiden das Wipfellaub lange, ist zeitiger Winter
und gutes Frühjahr im Gange.
Hängt's Laub in den November rein, wird der Winter lange sein.
Im Herbst muß man nicht mehr von Rosen und Tulpen träumen.
Lerchen und Rosen bringen des Frühlings Kosen.
Regnet's in die Hopfenstecken, wird das nächste Bier nicht schmecken.
Sitzen die Birnen fest am Stiel, bringt der Winter Kälte viel.
Späte Rosen im Garten, schöner Herbst und der Winter läßt warten.
Steigt der Saft in die Bäume, erwachen die Frühlingsträume.
Treibt die Eiche vor der Esche, ist der Sommer eine Wäsche.
Viele Buchnüsse und Eichel


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29.08.2006 - Fooke

Abendrot - Gutwetterbot' - Morgenrot mit Regen droht.
Abendrot und Morgenhell sind ein guter Wettergesell.
Alltäglicher Regen ist ungelegen; zuweilen ein Regen ist ein Segen.
Auf die schönsten Sommertage folgen die größten Wetter.
Auf einen trüben Morgen folgt ein heiterer Tag.
Bei rotem Mond und hellen Sterne, sind Gewitter gar nicht ferne.
Besser ein ordentlicher Regen, als ein stetes Tröpfeln.
Der Föhn macht das Wetter schön; wenn er vergohd, fällt er ins Kot.
Hof um den Mond bedeutet Regen, Hof um die Sonne große Stürme.
Nebel, wenn er steigend sich verhält, bringt Regen, doch klar Wetter
wenn er fällt.
Der Nordwind ist ein rauher Vetter, doch er bringt beständig's Wetter.
Der schönste Tag beginnt mit einer stillen Morgenröte.
Donnert's durch den kahlen Wald, wird's noch mal sehr kalt.
Dreht mehrmals sich der Wetterhahn, so zeigt er Sturm und Regen an.
Ein guter Tau ist so viel Wert wie ein schlechter Regen.
Entsteigt der Rauch gefror'nen Flüssen, so ist auf lange Kälte zu schließen.
Geht die Sonne feurig auf, folgen Wind und Regen drauf.
Gewitter ohne Regen ist ohne Segen.
Gut' Wetter, das kommt über Nacht, hat's im Sommer nie weit gebracht.
Hat der Berg ein' Hut, wird das Wetter gut. Trägt er einen Degen, gibt
es einen Regen.
Herbstgewitter bringen Schnee, doch dem nächsten Jahr kein Weh'.
Je weißer die Schäfchen am Himmel gehen, desto länger bleibt das Wetter
schön.
Mag der Rauch aus dem Schornstein wallen, dann wird Regen aus den Wolken
fallen.
Nach oben schau, auf Gott vertrau, nach Wolken wird der Himmel blau.
Nachts Regen, Tages Sonne füllet Scheuer, Sack und Tonne.
Ohne Gewitter keine Änderung der Jahreszeiten.
Sommerregen und Mehltau sind gute Freunde.
Steigt der Rauch ganz gerade nach oben, bleibt das Wetter lange schön.
Vor dem Abend kann sich leicht das Wetter noch ändern.
Was der Blitz treffen will, das trifft er schnell.
Wenn der Ostwind lange weht, ein teures Jahr entsteht.
Wenn die Sonne Wasser zieht, gibt's bald Regen.
Wetter, die langsam ziehn, schlagen am schwersten.
Wind in der Nacht - am Tage Wasser macht.
Wo's in der Früh donnert, schlägt's am Mittag ein.
Ziehen die Wolken dem Wind entgegen, gibt's am anderen Tag Regen.
An kleinen Brunnen löscht man auch den Durst.
Auf den kleinsten Raum pflanze einen Baum und pflege sein, er trägt
dir's ein.
Bauen ist eine Lust, hätt ich gewußt, was es kust, ich hätt' was gehust!
Bauer werden ist nicht schwer, Bauer bleiben ist eine Ehr.
Bauernleben ist am fröhlichsten und voller Hoffnung.
Beten und singen und tüchtig düngen, das ist der beste Bauernverein.
Bleib zu Haus und koch den Brei, so kommst du nicht in Zankerei.
Das beste Wappen in der Welt ist der Pflug im Ackerfeld.
Dann wollen wir, sagt der Bauer, wenn er muß.
Das Wetter kennt man am Wind, den Vater am Kind, den Herrn am Gesind.
Den Acker bauen ohn' Verdruß gewähret Brot im Überdruß.
Der Bauer muß seinen Pflug selber führen, wenn es gedeihen soll.
Der dümmste Bauer hat die größten Kartoffel.
Des Bauern Handschlag ist auch ein Manneswort.
Die schönste Bauertracht ist: selbst gesponnen und selbst gemacht.
Die Sonne hat noch keinen Bauer aus seinem Hofe hinausgeschienen, aber's
Wasser schon manchen hinausgeschwemmt.
Dreht mehrmals sich der Wetterhahn, so zeigt er Sturm und Regen an.
Ein Knecht soll viel hören und wenig reden, die Ohren offen und das Maul
zu haben.
Eine Ziege und ein Madel kosten mehr, als eine Kuh im Stadel.
Frühregen und Brauttränen dauern solang wie's Gähnen.
Im Kalender is net g'standn, hat's Dirndl g'sagt, wie's ein Kind kriegt hat.
Je kleiner das Dorf, desto bissiger die Hunde.
Je schöner die Wirtin, desto schwerer die Zeche.
Kinder ohne Ehe und Ehe
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24.08.2006 - hallo saturn

inder ohne Ehe und Ehe ohne Kinder, da ist nicht viel Freud' dahinter.
Man muß alles versuchen, hat's Madl g'sagt und nachher was in der Wiege
gehabt.
Man muß die Feste feiern, wie sie fallen, und das Wetter nehmen, wie's ist.
Schlachtet der Bauer eine Henne, so ist die Henne krank oder der Bauer.
Tauben, Gärten und Teich machen keinen reich.
Was der Herr für Wetter macht, hat der Kalender nicht bedacht.
Wem die Weiber übel geraten, die Immen und Schafe wohl, der wird leicht
reich.
inder ohne Ehe und Ehe ohne Kinder, da ist nicht viel Freud' dahinter.
Man muß alles versuchen, hat's Madl g'sagt und nachher was in der Wiege
gehabt.
Man muß die Feste feiern, wie sie fallen, und das Wetter nehmen, wie's ist.
Schlachtet der Bauer eine Henne, so ist die Henne krank oder der Bauer.
Tauben, Gärten und Teich machen keinen reich.
Was der Herr für Wetter macht, hat der Kalender nicht bedacht.
Wem die Weiber übel geraten, die Immen und Schafe wohl, der wird leicht
reich.
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24.08.2006 - hallo Mars

inder ohne Ehe und Ehe ohne Kinder, da ist nicht viel Freud' dahinter.
Man muß alles versuchen, hat's Madl g'sagt und nachher was in der Wiege
gehabt.
Man muß die Feste feiern, wie sie fallen, und das Wetter nehmen, wie's ist.
Schlachtet der Bauer eine Henne, so ist die Henne krank oder der Bauer.
Tauben, Gärten und Teich machen keinen reich.
Was der Herr für Wetter macht, hat der Kalender nicht bedacht.
Wem die Weiber übel geraten, die Immen und Schafe wohl, der wird leicht
reich.inder ohne Ehe und Ehe ohne Kinder, da ist nicht viel Freud' dahinter.
Man muß alles versuchen, hat's Madl g'sagt und nachher was in der Wiege
gehabt.
Man muß die Feste feiern, wie sie fallen, und das Wetter nehmen, wie's ist.
Schlachtet der Bauer eine Henne, so ist die Henne krank oder der Bauer.
Tauben, Gärten und Teich machen keinen reich.
Was der Herr für Wetter macht, hat der Kalender nicht bedacht.
Wem die Weiber übel geraten, die Immen und Schafe wohl, der wird leicht
reich.


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Über mich

Des Bauern Handschlag ist auch ein Manneswort. Die schönste Bauertracht ist: selbst gesponnen und selbst gemacht. Die Sonne hat noch keinen Bauer aus seinem Hofe hinausgeschienen, aber's Wasser schon manchen hinausgeschwemmt. Dreht mehrmals sich der Wetterhahn, so zeigt er Sturm und Regen an. Ein Knecht soll viel hören und wenig reden, die Ohren offen und das Maul zu haben. Eine Ziege und ein Madel kosten mehr, als eine Kuh im Stadel. Frühregen und Brauttränen dauern solang wie's Gähnen. Im Kalender is net g'standn, hat's Dirndl g'sagt, wie's ein Kind kriegt hat. Je kleiner das Dorf, desto bissiger die Hunde. Je schöner die Wirtin, desto schwerer die Zeche.

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